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  • AutorenbildRebecca Enke

E-LEARNING IST TEAMWORK

Aktualisiert: 30. Nov. 2021

TEAM-ZUSAMMENSETZUNG FÜR DIE ENTWICKLUNG VON E-LEARNING IM UNTERNEHMEN.

re4ming_Blogbeitragsbild E-Learning ist teamwork


WAS SIE AUS DIESEM ARTIKEL MITNEHMEN:




Die Digitalisierung hat die Art und Weise verändert, wie wir Dinge tun, folglich auch die Art und Weise, wie wir lernen. Allein in Deutschland bieten mittlerweile mehr als 80% der Unternehmen E-Learning für die Weiterbildung Ihren Mitarbeitenden an. Das hört sich erst einmal viel an. Dabei handelt es sich häufig um digitalisierte Literatur und weniger um ausgeklügelte E-Learning Formate mit Videos, Webinaren oder kompletten Lernplattformen.


Zudem betrachten ca. zwei Drittel der Unternehmen E-Learning als Erfolgsfaktor im Rahmen der Digitalisierung. Jedoch wird das volle Potential aktuell leider noch nicht ausgeschöpft.


 

EXKURS: WAS IST E-LEARNING?

E-Learning ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Online-Lernformen. Allgemein verstehen wir unter E-Learning das Lernen mit/durch digitale(n) Medien. Von E-Books und animierten Erklärvideos bis zu Virtual-Reality-Kursen.

Für manche Expert:innen greift diese Definition zu kurz. Hier wird dann noch ergänzt, dass in E-Learning Kursen didaktische und pädagogische Konzepte angewendet werden, also klassische Kurse oder Seminare eben nur digital.

Ich persönlich präferiere die erste, allgemeinere Version, da mir die zweite Definition zu restriktiv ist und somit wertvolle E-Learning Formen ausgrenzt.

 

Der Grund dafür, dass das volle Potential von E-Learning noch nicht ausgeschöpft wird, ist oftmals, dass der Prozess für eine umfassende E-Learning Implementierung recht aufwendig erscheint. Es stimmt, dass man nicht einfach auf einen Knopf drückt und los geht es, aber es ist auch kein Hexenwerk.

Aber wie genau setzt man nun E-Learning richtig ein? Wie kommt man von digitalisierten Betriebsanleitungen im PDF-Format zu wirklich ansprechenden, interaktiven Inhalten? Das Erfolgsrezept ist: Einfach beginnen!

Bevor Sie jedoch mit der eigentlichen Umsetzung beginnen, ist es ganz wichtig, dass Sie sich Unterstützung bei Ihren Kolleg:innen holen. Denn wie bereits der Titel des Beitrags verrät, ist E-Learning teamwork.


ZUSAMMENSTELLUNG DES E-LEARNING TEAMS.

Hinter dem digitalen Lernen steckt vor allem eine Teamleistung. Sie müssen also nicht alles allein machen. Es ist daher wichtig zuallererst ein gutes Team auf die Beine zu stellen. Wählen Sie hierfür die Personen, die Teil des Teams sein werden, sorgfältig aus und beziehen Sie alle von Beginn an ein. So entwickeln Sie ein gemeinsames Verständnis und vermeiden später auftretende Konflikte.

Im Grunde ist es ganz einfach: Wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen, dann ist auch klar, wen Sie in das Team einbeziehen. Für die optimale Personenauswahl gehen Sie also am besten gedanklich, wirklich nur ganz grob, die einzelnen Schritte hinsichtlich der Entwicklung Ihres E-Learnings durch. Überlegen Sie von der Erstellung der Inhalte über die Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb was es zu tun gibt.

Mögliche Teilaspekte können z.B. sein:

  • Diversifizierte Content-Strategie

  • Entscheidung hinsichtlich der Technologie bzw. der E-Learning-Formen

  • Aufbereitung des Lerninhalts

  • Technische Rahmenbedingung


Sobald das Grobgerüst bzw. die einzelnen Teilschritte vor dem inneren Auge deutlich zu erkennen sind, können Sie Mitarbeitende auswählen, die am besten geeignet sind, die einzelnen Prozessschritte zu definieren und auszugestalten sowie wichtige Entscheidungen zu treffen. In der Praxis haben sich bestimmte Rollen in einem E-Learning Team etabliert, an denen man sich bei der Teamzusammenstellung zusätzlich orientieren kann. Welche das genau sind, habe ich Ihnen im Folgenden zusammengefasst.

MANAGEMENT/GESCHÄFTSFÜHRUNG/VORSTAND

Das Management ist im Allgemeinen im Hintergrund zu beobachten. Dennoch spielt es eine entscheidende Rolle. Das Management sollte bereits in der frühen Phase der Konzeptentwicklung und Zielbildung eingebunden werden. So erhalten Sie Commitment bzw. Rückendeckung für Ihr Vorhaben und klären gemeinsam Rahmenbedingungen wie Budget und benötigte Ressourcen. Informieren Sie das Management im weiteren Verlauf aktiv über den Status Ihres Projekts, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

PROJEKTMANAGEMENT

Eine weitere sehr wichtige Rolle beim E-Learning ist die des Projektmanagements. Diese Rolle hat die Hauptkoordination im Rahmen eines Projekts inne. Der/die Projektleiter:in koordiniert das Projekt, führt die Teammitglieder und ist mitverantwortlich für den Projekterfolg. Um seine/ihre Aufgabe wahrnehmen zu können, muss er/sie über jede Aktivität des Teams informiert sein und bei Bedarf entsprechend handeln. In manchen Fällen könnte diese Person auch den/die Fachexpert:in ersetzen.

IT-ABTEILUNG

Die IT-Abteilung muss in Echtzeit bereits ab der Planungsphase informiert und konsultiert werden. So stellen Sie sicher, dass Ihr Vorhaben mit der vorhandenen IT-Infrastruktur auch umsetzbar ist. Ersparen Sie sich so vermeidbare Unannehmlichkeiten. Denn wer möchte gerne unter Hochdruck nach alternativen Lösungen suchen, weil die Zielgruppe nicht die richtige Hard- und Software hat oder Probleme mit dem Datenschutz entstehen? Es ist daher notwendig gemeinsam

  • Medienformate festzulegen

  • Sich einen Überblick über Bandbreiten zu verschaffen

  • Hard- und Softwareausstattung für die Zielgruppe im Blick zu behalten

  • “Transportwege” zum Enduser zu definieren

  • etc.


In Summe alles, was benötigt wird, um die Lerninhalte zu den Teilnehmenden zu transportieren, sodass diese sie optimal durchführen können.

LEARNING & DEVELOPMENT (L&D)

Es ist es wichtig, dass, falls vorhanden, die L&D Abteilung von Anfang an in das Projekt eingebunden wird. Hier finden Sie die Didaktik- bzw. Lernexpert:innen. Diese helfen Ihnen dabei, dass die wichtigen und richtigen Inhalte mit Hilfe des E-Learnings vermittelt werden.

FACHABTEILUNG

Wer hat wohl den besten Überblick über das, was es zu vermitteln gilt? Richtig, die jeweiligen Fachexpert:innen. Der Input für die E-Learning Inhalte sollte also hauptsächlich von der jeweiligen Fachabteilung kommen bzw. sollte diese unbedingt in die Inhaltsauswahl mit einbezogen werden. Die Mitarbeitenden dort wissen am besten, welche Inhalte vermittelt werden müssen.

Jedoch Achtung, oftmals stecken diese Personen sehr tief in der Materie, sodass es Ihnen schwer fällt die notwendigen Inhalte einfach, kompakt und verständlich aufzubereiten. Sie verlieren sich oftmals zu sehr in den Details. Hier ist also eine enge Zusammenarbeit mit der Fachabteilung, der L&D Abteilung und mit dem Projekt Management unabdingbar.

BETRIEBSRAT

Der Betriebsrat spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle, da bei einem E-Learning Rollout eine direkte Interaktion mit den Mitarbeitenden stattfindet und Schulungen eventuell verpflichtend sind sowie personenbezogene Daten verarbeitet werden. Daher muss dieses Gremium über die zu erledigenden Arbeiten von der Implementierungsphase bis zur Auslieferung informiert werden.


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Haben Sie Fragen zu E-Learning für Unternehmen? Fordern Sie noch heute eine kostenlose Erstberatung über das Formular auf meiner Website an, senden Sie mir eine E-Mail an hallo@re4ming.com oder melden Sie sich telefonisch +49 (0) 201 458 456 82. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Alternativ halte ich Sie gerne mit Themen auf meinem Blog auf dem Laufenden. Hier berichte ich über aktuelle Trends, Best Practices und meine Learnings in den Bereichen Sensibilisierung für Fachthemen, E-Learning Prozesse, Projekt Management und Change Management sowie die Entwicklung von re4ming.

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